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Wie ein Film entsteht von der Idee zum Weltvertrieb |
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Die Story muss stimmen |
In zwei Minuten zum Erfolg Eine gute Story muss sich in zwei Minuten erzählen lassen, wenn sie in den Traumfabriken Hollywoods ein Film werden will. In der Praxis sieht das so aus: Die zahlreichen Filmkonzepte werden von ihren Urhebern in einem sogenannten "Pitch", der kaum länger als jene zwei Minuten währt, einem Produzenten vorgestellt. Danach wird entschieden, ob sich aus der Story ein Kino-Highlight machen lässt. |
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Ein Film braucht Kapitalgeber |
"Wo ist das Geld?" Jeder Film beginnt also mit einer Idee - mit einer Idee, die finanziert werden muss. Und da schließt sich die Frage an, die auch schon in "Die Ehre der Prizzies" von Bedeutung war: "Wo ist das Geld?" Sieht der Produzent einen Markt für die Idee, kauft er sie, lässt auf ihrer Basis ein Drehbuch schreiben und spricht mit möglichen Darstellern und Regisseuren. Mit einem Paket bestehend aus dem Drehbuch, den wichtigsten Schauspielern und eventuell mit einem Regisseur macht sich der Produzent auf die Suche nach Kapital. |
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Den Film verkaufen bevor der Dreh beginnt |
Über Sein oder Nichtsein entscheiden Filmhändler Nun ist also der Produzent gefragt: Er muss auf Filmmessen in Los Angeles, Cannes etc. um die Gunst der Filmhändler ringen. Lassen sich die Filmhändler vom Projekt bzw. von der kommerziellen Verwertbarkeit des noch zu drehenden Films überzeugen, schließen sie mit dem Produzenten einen Vertrag. Sobald über Pre-Sales (Vorverkäufe von Filmrechten) genügend Kapital aus den verschiedenen Filmmärkten der Welt bereitsteht, fällt die Klappe für den Dreh. Erlöse werden aus dem Verkauf der Kinokarten sowie über die Auswertung im Rahmen der gesamten Wertschöpfungskette eingefahren. |
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Als erstes kommt das Kino Das Ertragspotenzial voll ausschöpfen |
Die Verwertungsformen Ist der Film fertig, wird er von den Distributoren in den nationalen Märkten verwertet. Um das Ertragspotenzial optimal zu nutzen, wird der Film in der Regel zunächst einmal im Kino gezeigt. Etwa ein halbes Jahr später kommt der Film in die Videotheken. Nach weiteren sechs Monaten kann der Konsument den Film als DVD/BD kaufen und, wiederum nach sechs Monaten, folgen Pay-TV und schließlich Free-TV. Dank dieser Verwertungskette wird das Ertragspotenzial eines Films voll ausgeschöpft. |
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Majors haben eigene Absatz-kanäle |
Von Independents und Majors In Hollywood werden jährlich etwa 500 Spielfilme produziert. Die Produzenten teilen sich in Majors und Independents. Majors sind weltweit bekannte Studios wie Disney, Warner, Paramount,Twentieth Century Fox, Sony und Universal. Diese Majors sind in der Regel vollintegrierte Medienkonzerne und besitzen in den meisten Ländern der Welt eigene Distributionskanäle. Dies hat einerseits den Vorteil, dass sie unabhängig von nationalen Distributoren sind, andererseits müssen ihre Kanäle ständig mit Filmen beliefert werden, um eine hohe Auslastung sicher zu stellen. |